Es ist ein bekanntes Problem, dass man beim Anbau von Mikrogreens leicht Schimmel bekommt. Oft liegt es an fehlender Lüftung oder Luftbewegung, an zu warmen, feuchten Temperaturen rund um die Keimlinge oder einfach daran, dass die Erde zu nass ist. Ich persönlich hatte unzählige Probleme und lange keine Lösung gefunden. Ich habe sogar einmal nur in Sand angebaut, weil ich das auf YouTube gesehen habe. Wie der Mensch damit kräftige Keimlinge wachsen lassen kann, ist mir bis heute ein Rätsel. Als ich einmal zu lange in der Gegend rumdöste, kam mir der Gedanke: Ich könnte ja beides mischen. Erde und Sand als Abdeckung – so bekommen die Wurzeln gute, normal feuchte Erde (was mir immer sehr wichtig ist, weil ich die Erde biodynamisch veredle) und als Schutz den Sand als Abdeckschicht. Der Sand enthält keine organischen Stoffe, und so ist Schimmelbildung sehr unwahrscheinlich. Außerdem wird die Erde nicht überfeuchtet, weil man nur den Sand befeuchtet. Sobald man zu viel gießt, verschiebt sich der Sand und man weiß: Jetzt war’s zu viel.
Und so geht’s:
- Schale mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen.
- Gut zersetzte Komposterde in die Schale geben.
- Die Samen gleichmäßig aussäen.
- Eine dünne Schicht Quarzsand (2–5 mm) über die Samen streuen.
- Entweder mit einer Mini-Gießkanne oder einem Sprüher gut anfeuchten. Deckel drauf. Fertig.
1. Samen gleichmässig verteilen.

2. Sand auf die Samen geben und die Samen dabei bedecken.

3. Sand vorsichtig befeuchten, wenn die Erde sichtbar wird, war es zu viel Wasser. Es braucht etwas Übung. Ein Sprüher ist am besten.

4. Deckel drauf und (idealerweise) an einen dunklen Ort stellen.

Health Disclaimer
Die bereitgestellten Informationen auf thegardeninthewoods.org ersetzen keinesfalls eine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Vielmehr soll sie dazu anregen, sich aktiv und informiert mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Da der menschliche Körper komplex ist und gesundheitliche Maßnahmen Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit bestehenden Therapien hervorrufen können, ist es unbedingt notwendig, vor Umstellungen stets Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker zu halten.